3-dimensionale Implantat-Planung
Noch mehr Sicherheit bei Zahnimplantaten gibt es ab März auch in der Nähe von Mosonmagyaróvár durch 3-dimensionale Implantat-Planung.
Mit der so genannten Dental-Computertomographie (Dental-CT) werden Panorama- und Paraxialbilder des Ober- und Unterkiefers aus Dünnschicht-Spiralscans in 0,6 Millimeter Schichtdicke mit anschließender digitaler 3-D-Rekonstruktion für CT-Schicht-Panorama-Aufnahmen erzeugt. So werden genaue Information über die Struktur des Kieferknochens und über Lage und Zustand der Zahnwurzeln erhalten.
Ein spezielles Software-Programm ermöglicht es, eine Vielzahl von Parametereinstellungen vorzunehmen und in die Aufnahmen verschiedenartige Hilfslinien zu platzieren. Damit können beispielsweise exakte präoperative Planungen bei Implantationen vorgenommen werden. Dazu gehören die Ermittlung der Implantatgröße und der vorhandenen Knochensubstanz ebenso wie die genaue Lokalisierung von Nerven.
Die durch eine Dental-CT gewonnenen Informationen sind neben der Implantologie ebenfalls für Weisheitszahnoperationen von Bedeutung. Indem der Verlauf des Unterkiefernervs exakt bestimmt werden kann, lässt sich die Gefahr von Verletzungen des Nervs, die bis hin zur Lähmung mit komplettem Gefühlsausfall führen können, verringern.
Vorteile einer CT-Untersuchung:
Der implantierende Zahnarzt bzw. Oralchirurg erwartet von der präoperativen Diagnostik sichere Aussagen über Höhe und Breite des entsprechenden Kiefers und über die Knochendichte.
Im Gegensatz zu Panoramaübersichtsaufnahmen (OPTG), die eine vergleichsweise hohe Schichtdicke aufweisen und daher auch mit einer gewissen Überlagerung von Nachbarstrukturen einhergehen, ermöglicht die 3D-Planung eine verzerrungsfreie Abbildung und Ausmessung der Strukturen mit Darstellungsgenauigkeiten von deutlich unter einem Millimeter.
Die 3D-Analyse von Implantationsort und -achse im Submillimeterbereich ist besonders bei reduziertem Knochenangebot und bei Planung multipler Implantate hilfreich bzw. macht Implantate bei diesem Ausgangszustand überhaupt erst möglich.
Natürlich kann die Implantation somit auch in kürzerer Zeit durchgeführt werden. Der operative Aufwand ist erheblich geringer, da die sogenannte "Schlüsselloch-Operation" angewendet werden kann. Dem zu Folge gibt es kleinere Schnitte, kleinere Operations-Wunden und somit eine schnellere Heilung.



