Geschichte
Die Besiedlung des Gebiets von Szeged reicht bis in die Steinzeit zurück. Schon seit den Römern existierte hier ein Umschlagplatz für die Salzlieferungen aus Siebenbürgen. Weltberühmte Produkte der Stadt sind heute die unnachahmliche Pick-Salami und der Szegediner Paprika, der den ungarischen Gerichten den besonderen Geschmack verleiht. Dieses Gewürz wird reichlich in der nur hier zubereiteten Szegediner Fischsuppe verwendet. Und hier noch etwas für Geschichtsinteressierte: SZEGED wird 1183 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, 1247 wird SZEGED mit den Stadtrechten versehen. 1498 gar zur Königlichen Stadt erhoben. Am 21. Mai 1719 wird dieses Recht bestätigt. 1854 wird SZEGED Eisenbahnhaltepunkt und erhält seinen Hauptbahnhof, 1864 wird dann die Verbindung mit Triest eröffnet. 1918 bis 1920 ist die Stadt durch französische Truppen besetzt. 1921 wird SZEGED Universitätsstadt und 1923 Bischofssitz! 1930 wird der Dom vollendet. 1931, 1933-1939 und seit 1959 finden vor dem Dom die Freilichtspiele statt. 1937 wird der SZEGEDER Albert Szent-Györgyi mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Am 2. Nov. 1944 besetzen sowjetische Truppen die Stadt. 1962 wird SZEGED wieder zum Regierungsitz des Komitats Csongrád. 1965 schliesslich werden bedeutsame Erdöl- und Erdgasvorräte gefunden.











