Sehenswürdigkeiten
Bretter-Kirche
Den Eingang zum Friedhof bildet ein schön geschnitztes Szekler-Tor. 1698 stand an dieser Stelle schon eine Holzkirche, die öfter um- bzw. neugebaut wurde. 1938 wurde sie dann abgerissen und eine neue Kirche wurde nach Plänen des städtischen Hauptingenieurs Bálint Szeghalmi im Szekler-Stil erbaut. Die Kirche ist am 4. Dezember 1997 bis auf den Grund niedergebrannt. Die, nach Originalplänen wiederaufgebaute Holzkirche wurde aus öffentlichen Spenden am 2. Mai 1999 eingeweiht.
Griechisch-katholische Kirche
Die Kirche wurde am 11. September 1911 geweiht. Der Besucher wird von einem harmonischen Innenraum und einer prunkvollen Einrichtung empfangen. Die Ikonostase wurde 1918 in der Rétay und Benedek Kunstanstalt gefertigt. Die Einrichtungsgegenstände bilden den ÿbergang zwischen der byzanzen und lateinischen Anschauung. Die Wandgemälde des Chors und der Ehrenpforte wurden von Künstlern aus Sátoraljaújhely, Manó und Leó Petrasovszky gemalt.
Jesuiten-Kirche auf dem Avas-Berg
In Ungarn verfügt der Jesuitenorden nur hier über eine Kirche und ein Gymnasium. Die Idee für diese komplexe kirchliche Einrichtung wurde 1990 geboren. Der Bau wurde im Wohngebiet auf dem Avas-Berg ausgeführt. Nachdem Pfingsten 1990 die Grundsteinlegung erfolgt war, wurde die Kirche schon 1992 geweiht und mit dem Bau des 8-Klassen-Gymnasiums begonnen. Heute ist diese imposante Gebäudegruppe kurz vor der Fertigstellung. Der Architekt ist der Bauingenieur István Ferenczi. Er wurde mit dem Ybl-Preis ausgezeichnet. Das Gymnasium hat den Namen des Jesuiten-Mönches Gyula Fényi erhalten. Dies war ein weltberühmter Astronom.
Luther-Hof
Das ist eine 1797, im Empirestil erbaute evangelische Kirche. Das Altarbild ?Christus auf dem ÿlberg? ist ein Werk von Bertalan Székely.
Maria-Himmelfahrt-Kirche
Im Jahre 1728 hat Karl III. auf Bitte des Minoriten-Provinzials Didák Kelemen die erneute Ansiedlung der Mönche in Miskolc genehmigt. Im April des Jahres 1729 wurde durch Giovanni Battista Carlone aus Eger die Vermessung des Grundstücks für die Kirche, für das Ordenshaus und für den Garten vorgenommen und im September darauf erfolgte die Grundsteinlegung. Der Bau kam durch die wirksame Unterstützung des Bischofs von Eger schnell voran und die Kirche konnte bis 1743 in etwa fertiggestellt werden, jedoch die Auÿen- und Innenverzierung, die Ausstattung und der Bau der Türme dauerten noch einige Jahrzehnte. Zwischen 1743 und 1771 wurde das Kloster erbaut, von 1773-1777 folgte der Bau der Schule.In dem Feuer des 19. Juli 1843 brannte das Dach des Klosters ab, die Glocken schmolzen und die Gewölbe konnten nicht mehr standhalten. Bis 1845 wurden dem Original entsprechend die Türme neu errichtet, die Gewölbe verstärkt sowie die Fassade und das Dach wieder hergestellt. Die Kirche und das Ordenshaus wurden von Giovanni Battista Carlone entworfen, er war der Architekt des Bischofs von Eger, Gábor Erd?dy..Der derzeit zu betrachtende Hauptaltar wurde im August 1819 fertiggestellt und dieser ist mit dem der groÿen Kirche von Pápa zu vergleichen. Das jetzige Altarbild ist eine Kopie des Bildes von Tizian, das die Himmelfahrt Marias darstellt. Es ist eine Arbeit von Alajos Sajósy aus dem Jahre 1867.In den seitlichen Kapellen stehen von Anfang an klassizistische Altare. Der Altar des Heiligen Franz, der sich in der zweiten Reihe befindet ist jedoch genauso alt wie die Kirche selbst, er wurde 1744 fertiggestellt. Auf der gegenüberliegenden Seite wurden zur gleichen Zeit in der dritten Reihe der Kapelle des Heiligen Antonius, die Altare des Heiligen Josef und der Heiligen Elisabeth aufgestellt. Die Bilder dieser Altare sind Neuanfertigungen.Die Kanzel fertigten der Tischler des Ordens, ÿgoston Piringer und ein Bildhauer aus Eger im Jahre 1758 an. Das prachtvolle Kirchengestühl wurden von József Stöcherle zwischen 1754 und 1766 angefertigt. Er war der Tischler des Minoriten-Ordenshauses in Eperjes. (In den Minoriten-Kirchen von Eger und Szeged wurde das Gestühl ebenfalls von ihm gefertigt). Die Gewölbe waren nahezu zweihundert Jahre lang nicht verziert worden. 1928 führten Dezs? Raksányi und József Korény die Kompositionen im Neobarockstil und die dekorative Malerei aus.
Orthodoxe Kirche und Museum
Dies ist ein sehr wertvolles barockes Baudenkmal unserer Stadt. Als die griechische Gemeinde im XVII-XVIII. Jahrhundert vor den Balkan-Türken und der von ihnen angerichteten Verwüstung flüchteten, hat man 1785 mit dem Bau der Kirche begonnen. Der Bau wurde nach 21 Jahren abgeschlossen. Der Innenausbau, die riesige, 16 Meter hohe Ikonostase ist eine Arbeit von Miklós Jankovich. Die Bibelszenen, die Bilder der Heiligen und die Gemälde an den Säulen beeindrucken die Besucher. Im Hauptschiff befindet sich das Gnadenbild von Mária Kazáni Fekete. Dieses Bild schenkte die russische Zarin Katalina die II. der griechischen Kirche Ungarns. In der Nachbarschaft der Kirche wurde 1986 das Museum der ungarischen orthodoxen Kirche eröffnet. Das Ausstellungsmaterial wurde aus 9 orthodoxen Kirchen aus ganz Ungarn zusammengetragen.
Reformierte Kirche
Im Volksmund wird sie die Hahnen-Kirche genannt. Sie wurde von 1786-1808 gebaut. Der Innenraum der Kirche ist 14 x 40 Meter groÿ und mit den Emporen zusammen beträgt die Sitzanzahl 1200. Der Glockenturm ist 62,64 Meter hoch und wurde 1865 fertiggestellt. Hier hängt die gröÿte Glocke des Komitates (Bezirkes), die Esther-Glocke mit einem Gewicht von 53 Zentnern.
Reformierte Kirche auf dem Avas-Berg
Als Perle der Baudenkmäler von Miskolc prangt auf dem Avas-Berg, in einer Höhe von 234 Metern die uralte Kirche und daneben der 1557 erbaute Glockenturm, der lange Zeit der Stadt als Wahrzeichen diente. An die Kirche schlieÿt sich der älteste Friedhof der Stadt an, dieser vermittelt einen besonderen Eindruck. An der Stelle der heutigen Kirche stand schon im XIII. Jahrhundert eine kleine Kirche mit nur einem Schiff, im romanischen Stil, die mehrfach erweitert und später zu einer gotischen Hallenkirche mit drei Schiffen umgebaut wurde.Zur Zeit der türkischen Eroberung wurde Miskolc mehrmals angegriffen und dabei brannte 1544 die Kirche aus. Nach zwei Jahrzehnten wurde sie neu, in der jetzigen einfacheren Form erbaut. Die letzte Restauration des Gebäudes wurde 1982 abgeschlossen. Die Kirche verfügt über eine ausgezeichnete Akustik. Die 1895 erbaute Angster-Orgel dient alljährlich für Konzerte von bekannten in- und ausländischen Künstlern. Eine Gedenktafel im Inneren der Kirche erinnert an den groÿen Reformatoren Mátyás Dévai Bíró und an den Parlamentsvorsitzenden von 1848-49, László Palóczy. Westlich der Kirche steht eins unserer schönsten Baudenkmäler, der aus dem XVI. Jahrhundert stammende Glockenturm. Sein Glockenspiel stammt aus dem Jahre 1941 und ist das Erkennungszeichen des ungarischen Radiosenders, Studio Miskolc.Die Umgebung der Kirche wurde über Jahrhunderte als Friedhof genutzt. Hier finden wir unter anderen den Grabstein von Bertalan Szemere, den groÿen Marmorobelistken von László Palóczy und das Grabmal der Schauspielerfamilie Latabar. Der Vater von Mihály Tompa ruht ebenfalls hier.
Römisch-katholische Kirche Aller Heiligen
Diese Kirche mit seinen eklektischen Türmen ist ein stattliches Werk des Barocks. Im Mittelalter stand an dieser Stelle die Kapelle einer kleinen Gemeinde mit demselben Namen.Die Barockkirche lieÿen Anfang des 18. Jahrhunderts die Bischöfe Mihály Althan und Sándor Máriássy bauen. Sie wurde 1744 geweiht. Einige Historiker meinen, daÿ der Architekt der Minoriten-Kirche, Giovanni Battista Garlone auch bei dieser Kirche als Architekt gewirkt hat.Die Hauptfassade und das prunkvolle Tor zeugt von der schönen barocken Kultur. Von den Einrichtungsgegenständen der Kirche, die aus der Barockzeit stammen, sind die Kanzel und der Hauptaltar hervorzuheben. Das Altarbild stellt Sankt Peter und Paul dar. Es wurde 1855 von Mihály Kovács gemalt. Die anderen Altarbilder der Kirche stellen die Heilige Madonna, den Heiligen Josef, den Heiligen Ladislaus und den Heiligen Stefan dar, sind alle im Jahre 1879 von Mihály Kovács gemalt worden.In der Baugeschichte der Kirche existiert noch ein wichtiges Datum, der Besuch des Königs im Jahre 1857. Franz Josef erblickte den Bau der Kirche und bot die ÿbernahme der Baukosten für den einen Turm an. Seine heutige Form erhielt die Kirche Ende des 19. Jahrhunderts durch den Bau der zwei Türme.Vor dem Pfarrhaus, das sich neben der Kirche befindet, steht eine barocke Madonnenstatue. Als im Jahre 1739 die Stadt von der tobenden Cholera-Seuche verschont blieb, haben ihre Bewohner zum Dank dafür diese Statue errichten lassen. Ihr Sockel ist der prachtvollste seiner Zeit. Früher war in dieser Gegend der Markt und die Töpfer hängten an den schmiedeeisernen Zaun, der die Statue umgab ihre Waren, deshalb erhielt die Statue auch den Namen "Töpfer-Madonna". In der Nähe befindet sich der Friedhof Aller Heiligen. Hier ruhen die Eltern von Mihály Munkácsi und József Benke, der Vater der Frau von Jókai geborene Róza Laborfalvi.
Synagoge
Dies ist ein 130 Jahre altes Bauwerk von einzigartiger Schönheit.
Das Feledy-Haus
In diesem Haus, das schon fast ein Baudenkmal ist, wurde mittels eines Umbaus eine ständige Ausstellung der Werke geschaffen, die der Künstler selbst der Stadt geschenkt hat. Es wurde zum 60. Geburtstag von Gyula Feledy fertiggestellt. Das Haus und die Ausstellung wurden im Dezember 1988 von der Miskolcer Galerie eröffnet.Das Haus wurde unter Denkmalschutz gestellt, es befindet sich auf einem Grundstück, das früher zur griechischen Zunft gehörte. Es trägt klassizistische Stilelemente und wurde am Ende des XIX. Jahrhunderts aus einem Kornlager in ein Wohnhaus umgebaut. Der Bauleiter der Rekonstruktion war József Szabó.Gyula Feledy wurde 1928 geboren und lebte und arbeitete seit 1955 in Miskolc. Einen Groÿteil seines Lebenswerkes, insgesamt 200 Werke, Gemälde und Grafiken schenkte der Künstler 1988 der Stadt Miskolc. Der Künstler erhielt für sein Schaffen den Munkácsy-Preis, den Kossuth-Preis und wurde als Verdienter Künstler ausgezeichnet.Die ständige Ausstellung bietet mit einer Auswahl einen ÿberblick über den Lebensweg des Künstlers. Zusätzlich wird durch Kammer-Ausstellungen und durch die Präsentation von neueren Werken Abwechslung geboten.
Das Kós-Haus
Dieses Wohnhaus hat der Miskolcer Maler Zsigmond Imreh 1931 nach den Plan von Károly Kós bauen lassen. Dieses Gebäude steht frei im Garten und trägt die Zeichen der volkstümlichen Sezession. Es hat malerische Formen und einen ungebundenen Grundriÿ.Der eigene, in Miskolc einzigartige Baustil des Hauses wird durch das hohe Dach betont, die halbrunde Raumerweiterung und die geschnitzten Holzschmuckelemente. Das Fundament und die Umzäunung wurden aus grobem Naturstein gebaut. Im Jahre 1987 wurde das Gebäude rekonstruiert. Derzeit befindet sich hier der Sitz des Verbandes der Architekten Nordungarns und des Vereins für die Verschönerung der Stadt.
Das Miskolcer Nationaltheater
Dieses Gebäude ist einzigartig unter den klassizistischen Bauten von Miskolc. Es wurde am 24. August 1823 eröffnet. Der Bau Ungarns ersten Theaters aus Stein erfolgte aus Spenden der Miskolcer Bevölkerung und von einigen groÿzügigen Aristokraten, ohne staatliche Unterstützung. 1843, als Miskolc die gröÿte Feuersbrunst heimsuchte, brannte das Theater ebenfalls ab. Im Jahre 1846 wurde es wieder neu, auf Grund der Pläne von József Cassano erbaut. Während der Jahre wurde es mehrfach rekonstruiert. Mit der neuesten Rekonstruktion wurde im Jahre 1990 begonnen. Der Umbau und die Modernisierung und der Ausbau der umliegenden Gebäude wird nach den Plänen von Csaba Bodonyi ausgeführt. Im Herbst 1996 wurde das Theater- und Schauspieler-Museum in der Déryné Straÿe 3 übergeben. Dort fanden die Erbstücke bekannter Schauspieler einen würdigen Platz. Es diest auÿeerdem dem Gedenken an die Schauspieler, die aus Miskolc stammten oder sich mit Miskolc verbunden fühlten. Es werden hier auch Gegenstände oder Dokumentationsmaterial aufbewahrt, die mit der Geschichte, mit dem Um- oder Neubau des Theaters zusammenhängen und diese werden für die Nachwelt aufbewahrt.
Das Musikpalais
Dieses Gebäude im Neobarockstil wurde von Gyula Waelder entworfen, es wurde 1927 eröffnet. Im Konzertsaal des Gebäudes befinden sich 400 Sitzplätze. Im Treppenhaus hängen Reliefs des ausgezeichneten Geigenvirtuosen Ede Reményi und von Ernõ Lányi, der Groÿes für die Organisation des Musiklebens der Stadt geleistet hat. Eine Büste von Jenõ Hubay, dem berühmten Komponisten, der die Musikschule der Stadt auch eine Zeit lang leitete, steht im Foyer des Konzertsaals.
Das Ottó-Herman-Museum
Es gehört zu der Baudenkmalgruppe am Fuÿe des Avas-Berges und ist ein besonders schön restauriertes Gebäude. Es war die älteste Schule der Stadt. Seit 1899 ist hier ein Museum untergebracht. Der Kern des Hauses stammt wahrscheinlich aus dem XV. Jahrhundert. Sein heutiges ÿuÿeres erhielt es durch mehrfaches Umbauen und durch Erweiterungen. In dieser Einrichtung sind eine ständige und zeitweilige Ausstellungen untergebracht. Damit wird dem groÿen Interesse der Besucher entsprochen. Vor dem Museum steht eine Statue von Ottó Herman, eine Arbeit von Ferenc Medgyessy.
Das Petró-Haus
Dies ist die ständige Ausstellung von Lajos Szalay und Béla Kondor. Das Haus ist der Direktion der Miskolcer Galerie unterstellt.Es ist ein typisches Bürgerhaus, in dem der Arzt und Kunstsammler Dr. Sándor Petró bis zu seinem Tode gelebt hat. Seine bedeutende private Sammlung ist in den Besitz der Stadt übergegangen. Das Gebäude wurde vom Kommunalrat der Bezirkshauptstadt Miskolc 1992 rekonstruiert. Im Herbst 1992 wurde der Umbau des ehemaligen Wohnhauses für eine ständige Ausstellung abgeschlossen. Es wurde auch um ein Stockwerk und den Dachausbau aufgestockt. Zwischen 1992-1995 wurde hier gleichzeitig die Direktion der Miskolcer Galerie untergebracht. Im Haus wurden 3 Wohnungen geschaffen. Die ständigen Ausstellungen von Lajos Szalay, Béla Kondor und der zeitgenössischen Miskolcer bildenden Künstler fanden im Gebäude Platz. Seit Oktober 1996 ist hier auch eine ständige Ausstellung mit Werken der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts zu besichtigen und im Erdgeschoÿ wird die städtische Fachbibliothek für bildende Künste eingerichtet. Lajos Szalay kehrte nach mehreren Jahrzehnten, die er im Ausland verbrachte, nach Miskolc zurück. Er schenkte dem ungarischen Staat und Miskolc Zeichnungen und dies war der Anstoÿ für die Stadtväter hier in der Nähe der früheren Wohnung des Meisters eine würdige Ausstellungsmöglichkeit einzurichten. Die Bauerweiterung und der Dachgeschoÿ-Ausbau aber bietet Möglichkeit für die ständige Ausstellung der Werke von Béla Kondor, der ein anderer groÿer Genius unseres Jahrhunderts ist. Er unterhielt in Miskolc viele fachliche und freundschaftliche Beziehungen.
Das Rákóczi-Haus
Dieses neue Zentralgebäude der a Miskolcer Galerie beherbergt seit Mai 1996 die Direktion der Galerie und bietet gleichzeitig ständigen und zeitweiligen Ausstellungen Platz. Das sogenannte Rákóczi-Haus ist eines der ältesten Wohnhäuser der Stadt Miskolc. Dieses mehrstöckige Barock-Gebäude bildet mit dem benachbarten Gebäude, dem ?Dunklen Tor? (Sötét kapu) einen besonders charakteristischen Punkt der Hauptstraÿe und Fuÿgängerzone unserer Stadt. Das Haus wurde um 1652 gebaut und war bis 1702 das einzige sogenannte ?hohe Haus?, das nicht nur einstöckig wie die anderen war. Anfang des XVIII. Jahrhunderts hat dieses Herrenhaus zweimal dem Herrscher Ferenc Rákóczi II. als ÿbernachtung gedient - daher stammt der heute gebräuchliche Name: das Rákóczi-Haus. Bei der Rekonstruktion des Hauses von 1995/96 ist durch den Neubau eines Flügels ein vollständiger Gebäudekomplex entstanden. Die Architekten József Viszlay und Zoltán Horváth führten die Planungsarbeiten aus.
Die Eisenhütte von Omassa und das Zentrale
In dem malerischen Garadna-Tal, das zwischen der Mündung des Baches in den Hámor-Stausee und ÿjmassa liegt, ist das einzige Hütten-Industriedenkmal unseres Landes erhalten geblieben. Der aus Würzburg nach Eger übergesiedelte Henrik Fazola fand 1770 am nördlichen Rand des Bükk-Gebirges Eisenerz und baute zur Aufbereitung in Omassa eine Eisenhütte, denn hier konnte er am wirtschaftlichsten die Wasserkraft des Garadna-Baches nutzen.Den an Ort und Stelle vorhandenen Kalkstein nutzte er als Rohstoff für die Schlackebildung, das Holz des Waldes aber für die Feuerung seiner Hütte. Die Schmelze und die Schlagwerkstatt baute der Sohn des Gründers, Frigyes Fazola im Jahre 1813. ÿber ein halbes Jahrhundert lang wurde hier Roheisen hergestellt, das zur Weiterverarbeitung nach Hámor transportiert wurde. Die Einrichtung des Museums und die Wiederherstellung der schon verfallenden Eisenhütte erfolgte 1952 durch gesellschaftliche Arbeit. Im Museum findet der Besucher ein Modell der alten Hütte und der Umgebung, alte Schriften, die Siegel des Gründers und die künstlerischen Schmiedearbeiten der Fazola Familie. Durch diese Arbeiten ist der Familienbetrieb nicht nur in der nahen Umgebung bekannt geworden.
Der Volksgarten, die Sporthalle
Der Volksgarten ist seit 1877 ein beliebter Erholungsort der Miskolcer. Lange stand hier eine schöne bronzene Büste der Königin Elisabeth. Auf einem der Spazierwege wurden die Büsten von Künstlern, deren Werk sich mit unserer Stadt verbindet, aufgestellt. 1970 wurde das Sporthalle eingeweiht. Hier finden 3000 Zuschauer Platz. Dahinter existiert in der Winterjahreszeit eine Eisbahn. Die Sporthalle und ihre Umgebung bietet nicht nur Möglichkeiten für Sportereignisse. Hier werden auch die Miskolcer Messe und andere Basare abgehalten. Das rekonstruierte Vergnügungslokal ist seit 1996 wieder in Betrieb und bietet den Raum für niveauvolle Unterhaltung.











