Kulturangebot
Sie liegt am Fuÿe des Bükk-Gebirges im Sajótal (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén). Die Stadt ging aus den drei Siedlungen Sajókazinc, Barcika und Berente hervor, die teilweise schon im 13. Jahrhundert erwähnt wurden.
In der zuvor landwirtschaftlich geprägten Gegend führte der Kohleabbau ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem wirtschaftlichem Aufschwung.
Der Aufbau der Stadt begann 1951, und nach zwei Jahren wurden die ersten Wohnungen übergeben. In den 1960er Jahren begann die Stadt schnell zu wachsen. Aus ganz Nordungarn kamen Zuzügler, vor allem Jugendliche. Das Chemiewerk von Borsod, heute Borsodchem AG wurde im Jahre 1963 gegründet, wodurch in der Stadt viele weitere Arbeitsplätze entstanden. In den 1980er Jahren wurden jedoch viele Baubergwerke geschlossen, was zum Verlust zahlreicher Arbeitsplätze führte.
In der Stadt gibt es drei Kindergärten, elf Grundschulen, eine Musikschule, fünf Mittelschulen und ein Gymnasium. Die Mittelschulen besuchen auch Kinder aus der Umgebung der Stadt. Seit 1953 hat Kazincbarcika ein Krankenhaus. Das neue Gebäude wurde 1969 übergeben und 2005 renoviert. Es gibt zudem eine Schwimmhalle, eine Kunsteisbahn, und einen Sportplatz.











